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Sagt mir, was ist Eure Meinung?Wer hat Recht von diesen Beiden?Wollt Ihr für den Rabbi EuchOder für den Mönch entscheiden?
Donna Blanka schaut ihn an,Und wie sinnend ihre HändeMit verschränkten Fingern drückt sieAn die Stirn und spricht am Ende:
Welcher Recht hat, weiß ich nicht —Doch es will mich schier bcdünken.Daß der Rabbi und der Mönch,Daß sie alle beide stinken.
Noten.
i.
Zu Seite 14Z.
Nhamp senit.
„Des Königs Rhampsenitus Reichthum an Geld, sagten die ägyptischenPriester, sei so groß gewesen, daß ihn keiner der nachmaligen Könige überbie-ten, oder ihm nahe kommen konnte. Da er nun seine Schätze in Sicherheitaufbewahren wollte, habe er ein steinernes Gemach erbaut, das mit einer seinerWände an den äußern Flügel seines Hauses stieß. Der Werkmeister davonhabe nun, aus bösen Absichten, Folgendes angestellt. Einen der Steine habeer so eingerichtet, daß er sich von zwei Männern oder von einem leicht aus derWand herausnehmen ließ. Und als dieses Gemach aufgeführt war, ver-wahrte der König seine Schätze darin. Nach Verlauf einiger Zeit berief nunder Baumeister, kurz vor seinem Lebensende, seine Söhne (deren er zwei hatte),und erzählte denselben, wie er für sie gesorgt, daß sie vollauf zu leben hätten,und den Kunstgriff, den er bei Erbauung des königlichen Schatzes angewen-det habe; und nach genauer Beschreibung, wie der Stein herauszunehmen sei,gab er ihnen die Maße dazu, mit dem Bedeuten, wenn sie immer aus dieseAcht hätten, würden sie Verwalter von den Schätzen des Königs sein. Dar-auf endigte er sein Leben; seine Söhne aber schoben das Werk nicht langeauf: sie gingen des Nachts zur Königsburg, fanden wirklich den Stein in demGebäude aus, konnten auch leicht damit umgehen, und nahmen eine Menge