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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
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280
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Einstens, als er unterm BaucheEiner Kuh gekauert saß,

Ihre Euter hastig fingernd.

Daß die Milch floß in den Zuber

Eine Position, unwürdigEines Rabbi's, eines DichtersDa befiel ihn tiefe WehmuthUnd er fing zu singen an.

Und er saug so schön und lieblich.Daß der Chan, der Fürst der Horde,Der vorbei ging, ward gerühretUnd die Freiheit gab dein Sclaven.

Auch Geschenke gab er ihm,

Einen Fuchspelz, eine lange

Sarazcncmnaudoline

Und das Zehrgeld für die Heimkehr.

Dichterschicksal! böser Unstern,Der die Söhne des ApolloTödtlich nergelt, und sogarIhren Vater nicht verschont hat.

Als er hinter Daphnen laufendStatt des weißen NymphenlcibesRur den Lorbeerbaum erfaßte.Er, der göttliche Schlemihl!

Ja, der hohe Delphier istEin Schlemihl, und gar der Lorbeer,Der so stolz die Stirne krönet,Ist ein Zeichen des Schlemihlthums.

Was das Wort Schlemihl bedeutet.Wissen wir. Hat doch ChamissoIhm das Bürgerrecht in DeutschlandLängst verschafft, dem Worte nämlich.

Aber unbekannt geblieben.Wie des heil'gen Niles Quellen,Ist sein Ursprung; Hab' darüberNachgegrübelt manche Nacht.