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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Alte Mumien, ausgestopftePharaonen von Aegypten,Merovinger Schattenkön'ge,Ungepuderte Perücken,

Auch die Zopsmonarchen Chinas,Porzellanpagodenkaiser

Alle lernen sie auswendig.

Kluge Mädchen, aber Himmel

Fragt man sie nach großen NamenAus dem großen GoldzeitalterDer arabisch-althispanischJüdischen Poetenschulc,

Fragt man nach dem Dreigestirn,Nach Jehuda den Halcvy,

Nach dem Salomon GabirolUnd dem Moses Iben Esra

Fragt man nach dergleichen Namen,Dann mit großen Augen schaunUns die Kleinen an alsdannStehn am Berge die Ochsinnen.

Rathen möcht' ich dir, Geliebte,Nachzuholen das VersäumteUnd hebräisch zu erlernenLaß Theater und Conzerte,

Widme cin'ge Jahre solchemStudium, du kannst alsdannIm Originale lesenIben Esra und Gabirol

Und versteht sich den Halcvy,Das Triumvirat der Dichtkunst,Das dem Saitenspiel DavidisEinst entlockt die schönsten Laute.

Alcharisi der, ich wette,

Dir nicht minder unbekannt ist.Ob er gleich, französ'scher Wihbold,Den Hann übcrwitzelt