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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Ruhig floß das Blut des Rabbi,Ruhig seinen Sang zu EndeSang er, und sein stcrbeleßterSeufzer war Jerusalem!

Eine alte Sage meldet,

Jener Sarazene seiGar kein böser Mensch gewesen.Sondern ein verkappter Engel,

Der vom Himmel ward gesendet,Gottes Liebling zu entrückenDieser Erde, und zu fördernOhne Qual in's Reich der Sel'gcn.

Droben, heißt es, harrte seiner.Ein Empfang, der schmeichelhaftGanz besonders für den Dichter,

Eine himmlische Sürprise.

Festlich kam das Chor der EngelIhm entgegen mit Musik,

Und als Hymne grüßten ihnSeine eignen Verse, jenes

Synagogen-Hochzcitcarmen,

Jene Sabbath-Hymenäen,

Mit den jauchzend wohlbekanntenMelodieen welche Töne!

Englein bliesen auf Haubocn,

Englein spielten Violine,

Andre strichen auch die BratscheOder schlugen Pauk' und Zimbel.

Und das sang und klang so lieblich.Und so lieblich in den weitenHimmelsräumen wiederhallt es:

Lecho Daudi Likras Kalle.