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In dem Kästchen waren Perlen,
Eine wunderbare Schnur,
Die der Königin AtossaEinst geschenkt der falsche Smerdis—
Doch die Perlen waren echt —Und der heitre Sieger gab sieEiner schönen TänzerinAus Corinth, mit Namen Thais.
Diese trug sie in den Haaren,Die bacchantisch aufgelöst,
In der Brandnacht, als sie tanzteZu Persepolis und frech
In die Königsburg geschleudertIhre Fackel, daß laut prasselndBald die Flammenlohe aufschlug.Wie ein Feuerwerk zum Feste.
Nach dem -Tod der schönen Thais,Die an einer babylon'sche»
Krankheit starb zu Babylon,
Wurden ihre Perlen dort
Auf dem Börscnsaal vergantet.Sie erstand ein Pfaff aus Memphis,Der sie nach Aegypten brachte.
Wo sie später auf dem Putztisch
Der Cleopatra erschienen,
Die die schönste Perl' zerstampftUnd mit Wein vermischt verschluckte.Um Antonius zu foppen.
Mit dem letzten OmayadcnKam die Perlenschnur nach Spanien,Und sie schlängelte am TurbanDes Califen zu Corduva.
Abderam der Dritte trug sieAls Brustschlcife beim Turnier,Wo er dreißig goldne RingeUnd das Herz Zulcima's stach.