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Ich erkannt' ihn an der bleichenUnd gedankenstolzen Stirne,
An der Augen süßer Starrheit —Sah'n mich an so schmerzlich forschend
Doch zumeist erkannt ich ihnAn dem räthselhaftcn LächelnJener schön gereimten Lippen,
Die man nur bei Dichtern findet.
Jahre kommen und verfließen.
Seit Jehuda den HalevyWard geboren, sind verflossenSiebenhundert fünfzig Jahre —
Hat zuerst das Licht erblicktZu Toledo in Kastilien,
Und es hat der goldne TajoIhm sein Wiegenlied gclullet.
, Für Entwicklung seines GeistesSorgte früh der strenge Vater,Der den Unterricht begannMit dem Gottesbuch, der Thora.
Diese las er nnt dem SohneIn dem Urtext, dessen schöne,Hieroglyphisch pittoreske,
Altcaldäische Quadratschrist
Herstammt aus dem KindesalterUusrer Welt, und auch deswegenJedem kindlichen GemütheSo vertraut entgegenlacht.
Diesen echten alten TextRezitirte auch der KnabeIn der uralt hergebrachtenSingsang-Weise, Tropp geheißen —
Und er gurgelte gar lieblichJene fetten Gutturalen,
Und er schlug dabei den Triller,Den Schalscheleth, wie ein Vogel.