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Die Prinzessin reicht dem PrinzenIhre güldnc Nardenbüchsc.
Langsam riecht er — Will sich labenNoch einmal an Wohlgcrüchen.
Es kredenzet die PrinzessinAuch den Abschicdstrunk dem Prinzen —Hastig trinkt er, und im BecherBleiben wen'ge Tropfen nur.
Er besprengt damit den Tisch,
Nimmt alsdann ein kleines Wachslicht,Und er tnnkt es in die Nasse,
Daß es knistert und erlischt.
Jehuda l»en Halcvi).
(Fragmen t.)
1.
„Lechzend klebe mir die ZungeAn dem Gaumen, und es welkeMeine rechte Hand, vergaß' ichJemals dein, Jerusalem —"
Wort und Weise, unaufhörlichSchwirren sie mir heut' im Kopfe,Und mir ist als hört' ich Stimmen,Psalmodirend, Männerstimmen —
Manchmal kommen auch zum VorscheinBarte, schattig lange Barte —Tranmgestalten, wer von euchIst Jehuda den Halevy?
Doch sie huschen rasch vorüber;Die Gespenster scheuen furchtsamDer Lebend'gen plumpen Zuspruch —Aber ihn Hab' ich erkannt —