Schalet ist die Himmelspeise,
Die der liebe Herrgott selberEinst den Moses kochen lehrteAuf dem Berge Sinai,
Wo der Allerhöchste gleichfallsAll die guten GlaubenslehrenUnd die heil'gcn zehn GeboteWettcrleuchteud offenbarte.
Schalet ist des wahren GottesKoscheres Ambrosia,
Wonnebrod des Paradieses,
Und mit solcher Kost verglichen
Ist nur eitel TcufelsdreckDas Ambrosia der falschenHeidengötter Griechenlands,Die verkappte Teufel waren.
Speist der Prinz von solcher Speise,Glänzt sein Auge wie verkläret,Und er knöpfet auf die Weste,
Und er spricht mit sel'gcm Lächeln:
„Hör' ich nicht den Jordan rauschen?Sind das nicht die BriißclbrunnenIn dem Palnicnthal von Beth-El,Wo gelagert die Kameele?
„Hör' ich nicht die Heerdenglöckchen?Sind das nicht die fetten Hümmel,Die vom Gilcath-GebirgeAbendlich der Hirt herabtreibt?"
Doch der schöne Tag verfüttert;Wie mit langen SchattenbeinenKommt geschritten der VerwünschungBöse Stund' — es seufzt der Prinz.
Ist ihm doch als griffen eiskaltHexenfinger in sein Herze.
Schon durchrieseln ihn die SchauerHündischer Metamorphose.