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Es ist dasselbe Hcldenloos,
Es sind dieselben alten Mähren,
Die Namen sind verändert bloS,
Doch sind's dieselben „Helden lobebären."
ES ist dasselbe Schicksal auch —
Wie stolz und frei die Fahnen fliegen.
Es muß der Held, nach altem Brauch,Den thierisch rohen Mächten unterliegen.
Und diesmal hat der Ochse garMit Bären einen Bund geschlossen —Du fällst; doch tröste dich, Magyar,
Wir Andre haben schliinm're Schmach genossen.
Anständ'ge Bestien sind es doch.
Die ganz hvnnct dich überwunden;
Doch wir gerathcn in das Joch
Von Wölfen, Schweinen und gemeinen Hunden.
Das heult und bellt und grunzt — ich kannErtragen kaum den Dust der Sieger.
Doch still, Poet, das greift dich an —
Du bist so krank und schweigen wäre klüger.
17.
Böses Erträume.
Im Traume war ich wieder jung und munter —ES war das Landhaus hoch am BergeSraud,Wcttlaufcnd lief ich dort den Pfad hinunter,Wcttlaufend mit Ottilien Hand in Hand.
Wie das Persönchen fein formirt! Die süßenMeergrünen Augen zwinkern nixenhaft.
Sic steht so fest auf ihren kleinen Füßen,Ein Bild von Zierlichkeit vereint mit Kraft.
Der Ton der Stimme ist so treu und innig.Man glaubt zu schaun bis in der Seele Grund;Und alles was sie spricht ist klug und sinnig;Wie eine Rosenknospe ist der Mund.
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