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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Es ist dasselbe Hcldenloos,

Es sind dieselben alten Mähren,

Die Namen sind verändert bloS,

Doch sind's dieselbenHelden lobebären."

ES ist dasselbe Schicksal auch

Wie stolz und frei die Fahnen fliegen.

Es muß der Held, nach altem Brauch,Den thierisch rohen Mächten unterliegen.

Und diesmal hat der Ochse garMit Bären einen Bund geschlossenDu fällst; doch tröste dich, Magyar,

Wir Andre haben schliinm're Schmach genossen.

Anständ'ge Bestien sind es doch.

Die ganz hvnnct dich überwunden;

Doch wir gerathcn in das Joch

Von Wölfen, Schweinen und gemeinen Hunden.

Das heult und bellt und grunzt ich kannErtragen kaum den Dust der Sieger.

Doch still, Poet, das greift dich an

Du bist so krank und schweigen wäre klüger.

17.

Böses Erträume.

Im Traume war ich wieder jung und munterES war das Landhaus hoch am BergeSraud,Wcttlaufcnd lief ich dort den Pfad hinunter,Wcttlaufend mit Ottilien Hand in Hand.

Wie das Persönchen fein formirt! Die süßenMeergrünen Augen zwinkern nixenhaft.

Sic steht so fest auf ihren kleinen Füßen,Ein Bild von Zierlichkeit vereint mit Kraft.

Der Ton der Stimme ist so treu und innig.Man glaubt zu schaun bis in der Seele Grund;Und alles was sie spricht ist klug und sinnig;Wie eine Rosenknospe ist der Mund.

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