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Jammer und Geschrei erschollUeberall auf seinem Wege,
Durch die Gänge und Gemächer,Treppen aus und Treppen ab.
Seit dem Gastmahl des BelsazarGab es keine Tischgesellschaft,
Welche so oerstöret aussahWie die unsre in dem Saale,
Als das Ungethiim herciusprangMit dem Haupte Don Frcdrego's,Das er mit den Zähnen schleppteAn den träusend blut'gen Haaren.
Auf den leer gebliebnen Stuhl,
Welcher seinem Herrn bestimmt war.Sprang der Hund und, wie ein Kläger,Hielt er uns das Haupt entgegen.
Ach, es war das wohlbekannteHelden-Antlitz, aber blässer.
Aber ernster, durch den Tod,Und umringelt gar entsetzlich
Von der Fülle schwarzer Locken,
Die sich bäumten wie der wildeSchlangen-Kopfputz der Meduse,
Auch wie dieser schreckversteinernd.
Ja, wir waren wie versteinert.
Sahn uns an mit starrer MieneUnd gelähmt war jede ZungeVon der Angst und Etiquette.
Nur Maria de PadillaBrach das allgemeine Schweigen;Händeringend, laut aufschluchzend,Jammerte sie ahndungsvoll:
„Heißen wird es jetzt, ich hätteAngestiftet solche Mordthat,
Und der Groll trifft meine Kinder,
Meine schuldlos armen Kinder!"