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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Saß ich am Bache, so tauchten und sprangenHervor aus der Fluth, mit ihrem langenSilberschieicr und flatterndem Haar,Die Wasserbacchanten, die Nixenschaar.

Sie schlugen die Zither, sie spielten aus Geigen,Das war der samose Nixen-Reigen;Die Posituren, die Melodei,

War klingende, springende Raserei.

Jedoch zu Zeiten waren sie minderTobsuchtig gelaunt, die schönen Kinder;Zu meinen Fiißcn lagerten sie.

Das Köpfchen gestützt auf meinem Knie.

Trällerten, trillerten welsche Romanzen,

Zum Beispiel das Lied vou den drei Pomeranzen,

Sangen auch wohl ein Lobgcdicht

Aus mich und mein nobeles Menschengesicht.

Sie unterbrachen manchmal das GesingeLautlachend, und srugen bedenkliche Dinge,Zum Beispiel:Sag' uns zu welchem BehufDer liebe Gott den Menschen schuf?

Hat eine unsterbliche Seele ein JederVon Euch? Ist diese Seele von LederOder von steifer Leinwand? WarumSind Eure Leute meistens so dumm?"

Was ich zur Antwort gab, verhehleIch hier, doch meine unsterbliche Seele,

Glaubt mir's, ward nie davon verletzt,

Was eine kleine Nixe geschwätzt.

i

Anmuthig und schalkhaft sind Nixen und Elfen;Nicht so die Erdgeister, sie dienen und HelsenTreuherzig den Menschen. Ich liebte zumeistDie, welche man Wichtelmännchen heißt.

Sie tragen Rothmäntelchen, lang und bauschig.Die Miene ist ehrlich, doch bang und lauschig;Ich ließ nicht merken, daß ich entdeckt.

Warum sie so ängstlich die Fuße versteckt.