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„„Melisande! Glück und BlumeWen» ich dir in's Auge sehe.
Leb' ich auf — gestorben istNur mein Erdenleid und -Wehe.""
„Geoffroy! Wir liebten unsEinst im Traume, und jetzunderLieben wir uns gar im Tode —
Gott Amur that dieses Wunder!"
„„Melisande! Was ist Traum?Was ist Tod? Nur eitel Töne.In der Liebe nur ist Wahrheit,Und dich lieb' ich, ewig Schöne.""
„Geoffroy! Wie traulich ist esHier im stillen Mondscheinsaale,Möchte nicht mehr draußen wandelnIn des Tages Sonncnstrahle."
„„Melisande! thcure Närrin,Du bist selber Licht und Sonne,Wo du wandelst, blüht der Frühling,Sprossen Lieb' und Maienwonne!""
Also kosen, also wandelnJene zärtlichen GespensterAus und ab, derweil das MondlichtLauschet durch die Bogenfenster.
Doch den holden Spuk vertreibendKommt am End die Morgenröthe —Jene huschen scheu zurückIn die Wand, in die Tapete.
Der Dichter /irdusi.
1.
Goldne Menschen, Silbcrmenschcn!Spricht ein Lump von einem Thoman,Ist die Rede nur von Silber,Ist gemeint ein Silberthoma».