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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Geputzte Hofdamen. Die meisten stchn.Auf Tabourets andre sitzen;

Die Kleider von Atlas und Goldbrokat,Behängt mit Juwelen und Spitzen.

Die Taille ist schmal, der Reifrock bauscht.Darunter lauschen die nettenHochhackigen Fiißchcn so klug hervorAch, wenn sie nur Kopfe hätten!

Sic haben alle keinen Kopf,

Der Königin selbst manquiretDer Kopf, und Jhro MajestätIst deshalb nicht frisirct.

Ja, Sie, die mit thurmhohem ToupetSo stolz sich konnte gebahren.

Die Tochter Maria Theresia's,

Die Enkelin deutscher Cäsaren,

Sie muß jetzt spuken ohne FrisurUnd ohne Kopf, im KreiseVon unfrisirtcn Edclfrau'n,

Die kopflos gleicherweise.

Das sind die Folgen der RevolutionUnd ihrer fatalen Doctrine;

An Allem ist Schuld Jean Jaques RousseauVoltaire und die Guillotine.

Doch sonderbar! es dünkt mich schier.Als hätten die armen GeschöpfeGar nicht bemerkt, wie todt sie sindUnd daß sie verloren die Köpfe.

Ein leeres Gespreize, ganz wie sonst.Ein abgeschmacktes SchcrwenzenPossirlich sind und schauderhaftDie kopflosen Reverenzen.

Es knixt die erste Dame d'atourUnd bringt ein Hemd von Linnen;Die zweite reicht es der KoniginUnd beide knixen von hinnen.