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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
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Sic küßte die Stirnc, sie küßte den Mund,Sie hielt ihn fest umschlossen;

Sic küßte auf des Königs BrustDie Wunde dlntumflosscn.

Auf seiner Schulter erblickte sie auchUnd sie bedeckt sie mit Küssen

Drei kleine Narben, Denkmäler der Lust,Die sie einst hinein gebissen.

Die Mönche konnten mittlerweil',Baumstämme zusammenfugen;

Das war die Bahre, worauf sie alsdannDen todten König trugen.

Sie trugen ihn nach Waltham-Abtci,Daß man ihn dort begrübe;

Es folgte Edith SchwanenhalsDer Leiche ihrer Liebe.

Sie sang die Todtenlitanei'nIn kindisch frommer Weise;

Das klang so schauerlich in der Nacht>Die Mönche beteten leise.

Carl I.

Im Wald, in der Köhlerhütie sitzt.Trübsinnig allein der König;

Er sitzt an der Wiege des Köhlerkind'sUnd wiegt und singt eintönig:

Eyapopeya, was raschelt im Stroh?Es blöken im Stalle die SchafeDu trägst das Zeichen an der StirnUnd lächelst so furchtbar im Schlafe.

Eyapopeya, das Kätzchen ist todtDu trägst auf der Stirne das ZeichenDu wirst ein Mann und schwingst das Beil,Schon zittern im Walde die Eichen.