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„Komm' mit nach Kaflings, wir snchen bortDen Leichnam unter den Tobten,
Und bringe» ihn nach Waltham-Abtci,Wie uns der Abt geboten."
Kein Wort sprach Edith Schwanenhals,Sic schürzte sich geschwindeUnd folgte den Mönchen; ihr greisendes Haar,Das flatterte wild im Winde.
ES folgte baarfuß das arme WeibDurch Sümpfe und Baumgcstrüppe.Bei Tagesanbruch gewahrten sie schonZu Hastings die kreidige Klippe.
Der Nebel, der daS Schlachtfeld bedecktAls wie ein weißes Lailich,
Zerfloß allmählig; es flatterten aufDie Dohlen und krächzten abscheulich.
Viel tausend Leichen lagen dortErbärmlich auf, blutiger Erde,
Nackt ausgeplündert, verstümmelt, zerfleischt,Daneben die Aeser der Pferde.
Es wadete Edith SchwanenhalsIm Blute mit nackten Füßen;
Wie Pfeile aus ihrem stieren Aug'Die forschenden Blicke schießen.
Sie suchte hin, sie suchte her.
Oft mußte sie mühsam verscheuchenDie fraßbcgierige Rabcnschaar;
Die Mönche hinter ihr keuchen.
Sic suchte schon den ganzen Tag,
ES ward schon Abend — plötzlichBricht aus der Brust des armen Weib'sEin geller Schrei, entsetzlich.
Gefunden hat Edith SchwanenhalsDes tobten Königs Leiche.
Sic sprach kein Wort, sie weinte nicht,Sie küßte das Antlitz, das bleiche.