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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
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130
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Caput XXIV.

In dem Thal von Ronceval,Ans demselben Platz, wo weilandDes Caroli Magni NeffeSeine Seele ausgeröchelt,

Dorten fiel auch Atta Troll,

Fiel durch Hinterhalt, wie jener,Den der ritterliche Judas,Ganelon von Mainz, verrathen.

Ach! das Edelste im Baren,Das Gefühl der Gattcnliebe,Ward ein Fallstrick, den UrakaListig zu benutzen wußte.

Wie sie sangen, wurde eiskaltMeine Haut, doch aus der Haut fuhrMir die Scel', gleich einer Flamme;Strahlend stieg sie in den Himmel."

Also sprach mit bebend weichemGrunzton Atta Troll. Er schwiegEine Weile, wchmuthsvoll

Aber seine Ohren plötzlich

Spitzten sich und zuckten seltsam.Und empor vom Lager sprang er,Frcudezitterud, freudcbrllllcnd:Kinder, hört Ihr diese Laute?

Ist das nicht die süße StimmeEurer Mutter? O, ich kenneDas Gebrumme meiner Mumma!Mumma! meine schwarze Mumma!"

Atta Troll, mit diesen WortenStürzte wie'n Verrückter fortAus der Höhle, in's Verderben!Ach! er stürzte in sein Unglück!