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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Dcrcn Antlitz reizend lieblich,

Aber auch ein bischen frech.Schrie'n, wie rasend, mit den vollenLiederlich geschminkten Backen.

Wie das jubelnd wiederhallte!Jagdhorntöne und Gelächter!Roßgcwiehr, Gebell von Hunden!Peitschenknall, Hallo und Hussa!

Caput XIX.

Aber als der Schönheit KleeblattRagten in des Zuges MittenDrei Gestalten Nie vergeß' ichDiese holden Frauenbilder.

Leicht erkennbar war die EineAn dem Halbmond auf dem Haupte;Stolz wie eine reine Bildsäul',

Ritt einher die große Gottin.

Hochgeschürzte Tunika,

Brust und Huste halb bedeckend.Fackellicht und Mondschein spieltenLüstern um die weißen Glieder.

Auch das Antlitz weiß wie Marmor,Und wie Marmor kalt. EntsetzlichWar die Starrheit und die BlässeDieser strengen edlen Züge.

Doch in ihrem schwarzen AugeLoderte ein grauenhaftesUnd unheimlich süßes Feuer,Scelenblendend und verzehrend.

Wie verändert ist Diana,

Die, im Uebermuth der Keuschheit,Einst den Akteon verhirschteUnd den Hunden preisgegeben!