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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Laß mich trinken dort und nässenMeine Augen ach, ich lechzeNach dem lichten WnndcrwasserWelches sehend macht und wissend.

Jede Blindheit weicht! Mein BlickDringt bis in die tiefste Steinkluft,In die Höhle Atta TrollsIch verstehe seine Reden!

Sonderbar! wie wohlbekanntDünkt mir diese Bärensprache!Hab' ich nicht in theurer HeimathFrüh vernommen diese Laute?

Caput IV.

Ronceval, du edles Thal!

Wenn ich deinen Namen höre,

Bebt und duftet mir im HerzenDie verschollne blaue Blume!

Glänzend steigt empor die Traumwelt,Die jahrtausendlich versunken.

Und die großen GeisteraugenSchaun mich an, daß ich erschrecke!

Und es klirrt und tos't! Es kämpfenSarazen und Frankcnritter;Wie verzweifelnd, wie verblutend,Klingen Roland's Waldhornrufe

In dem Thal von Ronceval,

Unfern von der RolandsscharteSo geheißen, weil der Held,

Um sich einen Weg zu bahnen,

Mit dem guten Schwert DurandsAlso todesgrimmig einHiebIn die Felswand, daß die SpurenBis aus heut'gem Tage sichtbar