Ich verbrachte fast die HälfteJener Nacht auf dem Ballone.Neben mir stand JulietteUnd betrachtete die Sterne.
Seufzend sprach sie: ach die SterneSind am schönsten in Paris,
Wenn sie dort, des Winterabends,In dem Straßenkoth sich spiegeln.
Caput III.
Tranm der Sommernacht! PhantastischZwecklos ist mein Lied. Ja, zwecklosWie die Liebe, wie das Leben,
Wie der Schöpfer sammt der Schöpfung!
Nur der eignen Lust gehorchend,Gallopirend oder fliegend.
Tummelt sich im FabelreicheMein geliebter Pegasus.
Ist kein nützlich tugendhafterKarrengaul des Bürgerthums,
Noch ein Schlachtpserd der Parteiwuth,Das pathetisch stampft und wiehert!
Goldbeschlagen sind die HusenMeines weißen Fliigelrößleins,Pcrlenschnüre sind die Zügel,
Und ich laß sie lustig schießen.
Trage mich wohin du willst!
Ueber lustig steilen Bcrgpfad,Wo Kaskaden angstvoll kreischendVor des Unsinns Abgrund warnen!
Trage mich durch stille Thäler,
Wo die Eichen ernsthaft ragenUnd den Wurzelknorrn entrieseltUralt süßer Sagenquell!