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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
Seite
76
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Ja, von seiner SklavenfesselHat sich plötzlich losgerissenAtta Troll. Mit wilden SprüngenDurch die engen Straßen rennend

Auf dem leeren Marktplatz bleibenGanz allein die schwarze MummaUnd der Bärenführer. RasendSchmeißt er seinen Hut zur Erde,

Ueber schwarzen Bärenundank!Denn er habe Atta TrollStets wie einen Freund behandeltUnd im Tanzen unterrichtet.

Auf die arme schwarze Mumma,Die, ein Bild des stummen Grames,Flehend, auf den Hintertatzen,Vor dem Hocherzürnten stehn blieb.

Fällt des Hocherzürnten WuthEndlich doppelt schwer, er schlägt sie.Nennt sie Königin Christine,

Auch Frau Munoz und Putana.

(Jeder macht ihm höflich Platz)Klettert er hinaus die Felsen,Schaut hinunter, wie verhöhnend,Und verschwindet im Gebirge.

Trampelt drauf, er tritt mit FüßenDie Madonnen! reißt die DeckeSich vom scheußlich nackten Leib,Flucht und jammert über Undank,

Alles Hab' er ihm zu danken.Selbst das Leben! Bot man dochIhm vergebens hundert ThalcrFür die Haut des Atta Troll!

Das geschah an einem schönen,Warmen Sommernachmittage,Und die Nacht, die jenem TageLieblich folgte war süperbe.