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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
Entstehung
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Zur Rechten soll Herr Balthasar,

Zur Linken Herr Melchior schweben,

In der Mitte Herr GasparGott weiß, wie einstDie Drei gehaust im Leben!

Die hcil'gc Allianz des Morgenlands,

Die jetzt kanonisirct,

Sie hat vielleicht nicht immer schönUnd fromm sich aufgeführet.

Der Balthasar und der Melchior,

Das waren vielleicht zwei Gäuche,

Die in der Roth eine ConstituzionVersprochen ihrem Reiche,

Und später nicht Wort gehalten Es hatHerr GaSpar, der König der Mohren,

Vielleicht mit schwarzem Undank sogarBelohnt sein Volk, die Thoren!

Caput V.

Und als ich an die Rheinbrück kam,

Wohl an die Hafenschanze,

Da sah ich fließen den Vater RheinIm stillen Mondenglanze.

Sei mir gegrüßt, mein Vater Rhein,Wie ist es mir ergangen?

Ich habe oft an dich gedacht.Mit Sehnsucht und Verlangen.

So sprach ich, da hört' ich im Wasser tiefGar seltsam grämliche Töne,

Wie Hüsteln eines alten Manns,Ein Brümmeln und weiches Gestöhne:

Willkommen, mein Junge, das ist mir lieb,Daß du mich nicht vergessen;

Seit dreizehn Jahren sah ich dich nicht,Mir ging es schlecht unterdessen.