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4 (1855) Deutschland. Atta Troll. Romanzero. Neueste Gedichte
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Ja, hier hat einst die CleriseiIhr frommes Wesen getrieben,

Hier haben die Dunkelmänner geherrscht,Die Ulrich von Hutten beschrieben.

Der Cancan des Mittelalters ward hierGetanzt von Nonnen und Mönchen;

Hier schrieb Hochstraaten, der Menzel von Cölln,Die giftchen Denunziaziönchen.

Die Flamme des Scheiterhaufens hat hierBücher und Menschen verschlungen;

Die Glocken wurden geläutet dabeiUnd Kyrie Eleison gesungen.

Dummheit und Bosheit buhlten hierGleich Hunden auf freier Gasse;

Die Enkelbrut erkennt man noch heutAn ihrem Glaubenshasse.

Doch siehe! dort im MondenscheinDen kolossalen Gesellen!

Er ragt verteufelt schwarz empor.

Das ist der Dom von Collen.

Er sollte des Geistes Bastille sein.

Und die listigen Römlinge dachten:

In diesem Riesenkerker wirdDie deutsche Vernunft verschmachten!

Da kam der Luther, und er hatSein großesHalt!" gesprochen

Seit jenem Tage blieb der BauDes Domes unterbrochen.

Er ward nicht vollendet und das ist gut.

Denn eben die NichtVollendungMacht ihn zum Dcnkmahl von Deutschlands KraftUnd protestantischer Sendung.

Ihr armen Schelme vom Domvercin,

Ihr wollt mit schwachen HändenFortsetzen das unterbrochene Werk,

Und die alte Zwingburg vollenden!