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Kall, daß etwa, nach meinem Tode, sieben Städte ta?— «chtlda, Krähwinkel, Pöllwitz. Bockum, Dül«ken, Göttingen und Schöppenstedt — sich um dieEhre streiten, meine Vaterstadt zu sein. Dussel« l
dorf ist eine Stadt am Rhein, e» leben da 1?,lXX> »n
Menschen, und viele hunderttausend Menschen gM
liegen noch außerdem da begraben. Und darunter M
sind manche, von denen meine Mutter sagte, e< jj,'
wäre besser, sie lebten noch, z. B. mein Kroßvater < nund mein Oheim, der alte Herr von Geldern und W
der junge Herr von Geldern, die beide so be« s,
rühmte Doctoren waren, und so viele Menschenvom Tode kurirt, und doch selber sterben mußten. W
Und die fromme Ursula, die mich alt Kind auf k,
den Armen getragen, liegt auch dort begraben, hu
und es wächst ein Rosenstrauch auf ihrem Grab — «P,
Rosenduft liebte sie so sehr im Leben und ihr Mi»
Herz war lauter Rosenduft und Güte. Auch deralte kluge Canonicu« liegt dort begraben. Gott,wie elend sab er aus, als ich ihn zuletzt sah! Erbestand nur noch aus Geist und Pflastern, und studtrte ^
dennoch Tag und Nacht, als wenn er besorgte, dieWürmer möchten einige Ideen zu wenig in seinemKopfe finden. Auch der kleine Wilhelm liegt dort, iund daran bin ich schuld. Wir waren Schulkame«raden im Franziskanerkloster und spielten auf jener ^
Seite desselben, wo zwischen steinernen Mauerndie Düffel fließt, und ich sagte: ,,Wilhelm! hol'doch da« Kätzchen, da« eben hineingefallen" —
und lustig stieg er hinab auf da« Bret, da« über