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Fragmente und Aphorismen
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überwältigt, und jene ungebeuren Steinmassenwurden tn meinen Angen allmählig kleiner, undam Ende erschienen sie mir nur wie geringe Trum«mer eines zerschlagenen Rtesenpalaste», worin sichmeine Seele vielleicht comfortabel befunden hätte.

Mag es immerhin lächerlich klingen, ich kannes dennoch nicht verhehlen, das Mißverhältniszwischen Körper und Seele quält mich einigerma-ßen, und hier am Meere, in großartiger Naturum-gebung, wird es mir zuweilen recht deutlich, unddie Metcmpsychose ist oft der Gegenstand meine»Nachdenkens. Wer kennt die große Gottesironie,die allerlei Widersprüche zwischen Seele undKörper hervorzubringen pflegt! Werkann wissen,tn welchem Schneider jetzt die Seele eine» Plato's,und tn welchem Schulmeister die Seele eine»Cäsar« wohnt! Wer weiß, ob die Seele Gregor»VII. nicht in dem Leibe de« Großtürken fitzt, undsich unter tausend hätschelnden Wetberhänden be-haglicher fühlt, al» einst in ihrer purpurnen Cöli«datskutte. Hingegen wie viele Seelen treuerMo»lemim au« Aly'« Zeiten mögen sich jetzt inunfern antihellentschen Kabinetten befinden! DieSeelen der beiden Schacher, die zur Seite de»Heilandes gekreuzigt worden, fitzen vielleicht jetztin dicken Consistorialbäuchen und glühen für denorthodoxen Lehrbegriff. Die Seele Dschtngtslban»wohnt vielleicht jetzt in einem Rezensenten, der täglich,ohne e« zu wissen, die Seelen setner treuesten Basch-kiren und Kalmücken in einem kritischen Journale