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Fragmente und Aphorismen
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kommen sollte, duftig-offen bei mir vorübergetra-gen wurden, späterhin stachelte mich dasselbe Be-fühl, wenn tch modisch entblößte, schöne Damenvorbeispazieren sah; und ich denke setzt, die armenInsulaner, die noch in einem Kindheitszustandeleben, haben hier oft Gelegenheit zu ähnlichenEmpfindungen und es wäre gut, wenn dt« Eigen-tümer der schönen Torten und Frauen solcheetwas mehr verdeckten. Diese vielen unbedecktenDelikatesten, woran jene Leute nur die Augen wei-den können, müssen ihren Appetit sehr stark wecken,und, wenn die armen Insulanerinnen, in ihrerSchwangerschaft, allerlei süßgcbackene Gelüste be-kommen, und am Ende sogar Kinder gebären, dieden Badegästen ähnlich sehen, so ist das leicht zuerklären. Ich will hier durchaus auf kein unsitt-liches Verhältniß anspielen. Die Tugend der In-sulanerinnen wird durch ihre Häßlichkeit und garbesonders durch ihren Fischgeruch, der mir wenig-sten« unerträglich war, vor der Hand geschützt.Auch hat man für die Badezeit einige Personenvom festen Lande hierher verpflanzt, die alle Sün,den der fremden Gäste in sich aufnehmen, und da-durch die Insulanerinnen vor allen schlimmen Ein-flüssen sichern sollen. Allein, das ifl eine schlechteMaßregel, die nicht für eine kleine Insel, sondernallenfalls für eine große Seestadt'paßt, wo dieöffentlichen Personen gleichsam die Bollwerke undBlitzableiter sind, wodurch die Moralität der Bür-perstöchter geschützt wird j wie man mir denn wirk-