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Fragmente und Aphorismen
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die andere wäscht, die geistliche die weltliche, und .

umgekehrt, und ein Wischwasch entstellt, der demlieben Gvit eine Thorheit nnd den Menschen ein ' ' . ^Greuel ist. Hat nun der Staat Gegner, so wer« 'Vden diese auch Feinde der Religion, die der Staat ' ,bevorrechtet und die deichalb seine Alliirtc ist; ' - -und selbst der harmlose Gläubige wird mißtrauisch,wenn er in der Religion auch politische Absicht ! d'i" -wittert. Am widerwärtigsten aber ist der Hoch- .

mutb der Priester, wenn sie für die Dienste, die -

sie dem Staat« zn leisten glauben, auch auf des« M,» ' ^scn Unti-rstützung rechnen dürfen, wenn sie für die tttrir t-geistige Fessel, die sie ihm, um die Völker ,u bin-den, geliehen haben, auch über seine Bajonnette -i.verfügen können. Die Religion kann yte schlim- n-dtnlumer sinken, als wenn sie solche,maßen zur Staats- M kreligivn erhoben wird, es geht dann gleichsamihre innere Unschuld verloren, und sie wird so z «lrnnöffentlich stolz wie eine deklarirte Mätresse. Frei- n iw."stllich werden ihr dann mehr Huldigungen und ee!

Ehrfurchtsversicherungen dargebracht, sie feiert Mzetlketäglich neue Siege, in glänzenden Prozessionen, »chii-ri-bei solchen Triumphen tragen sogar bonaparti- stein,n--st sich-Generals ihr die Kerzen vor, d ie stolzesten Get- i

sttl schwören zn ihrer Fahne, täglich werden Ilngläu-lüge bekehrt nnd getauft - aber dies viele Wasserauf- - > .gießt!» macht ti.- Supve nickt fetter, und die sieneuen Rekruten der Staatsreltgion gleichen denSoldaten, die Fallstaff geworben sie füllen dieKirche. Von Ausopferung ist gar nicht mehr die ,