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7,2 (1834) Po - R
Entstehung
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Rölii- e.

begegnet, daN man äüf längere oder kürzere Strecken ein-zelne Röhren ohne einen solchen angegossenen Kopf zwi-schenlegt, die mit ihren Enden aneinander stofsen und ver-mittelst eines breiten, über die Fuge geschobenen Ringes, ei-ner Muffe, verkittet werden. Statt des Kittes können die Fu-gen dieser eingesteckten Röhren auch vermittelst hölzerner, inTheer eingetauchter Keile oder eines eingetriebenen bleiernenRinges verstopft werden. Die gröfsten gufseisernen Röhrenhaben an jedem Ende einen auf ihre Axe lothrecht hervorste-henden Rand mit auf einander passenden Löchern, durch wel-che man eiserne Schrauben steckt, um je zwei Ränder nachzwischengelegter Bleiplatte, die an jeder Seite mit einer inTheer getauchten Leder- oder Filzscheibe versehn ist, festzusammenzuziehn.

Gufseiserne Röhren würden allen Forderungen vollkom-men genügen, wenn nicht ihrer Anwendung einige Schwie-rigkeiten entgegenständen , welche jedoch nicht bedeutend ge-nug sind, um in allen denjenigen Fällen von ihnen Gebrauchzu machen , wo das Wasser einen bedeutenden Druck ausübt,indem sie dann nicht blofs vorzugsweise, sondern fast aus-schliefslich gewählt werden müssen. Die ihren Gebrauch er-schwerenden Hindernisse sind 1) die Ausdehnung durch Wär-me. Wo es möglich ist, legt man sie 4 bis 6 Fufs tief in dieErde, und wenn dann die Quellen, aus denen sie das Was-ser erhalten, zu den aus gröfserer Tiefe entspringenden ge-hören , die ihre Temperatur im ganzen Jahre nicht merklichändern und diese dann den Röhren mittheilen, so kommtder Einflufs der Wärme nicht sehr in Betrachtung, auch ge-ben die zusammengeschraubten soviel nach, als die Aus-dehnung durch den geringen Unterschied der Wärme beträgt.Liegen die Röhren dagegen flach oder auf der Erdoberfläche,so dürfen sie überhaupt nur wenige Grade unter den Gefrier-punct des Wassers erkaltet werden, so weit nämlich ihr Wi-derstand hinreicht, das Wasser am Gefrieren zu hindern, weilsonst das entstehende Eis bei 12 bis 20° C, unter 0 auch dieStärksten zersprengen könnte. Dennoch aber kann der Unter-schied der Wärme, den sie im Winter, in kühlen Nächtenund durch den unmittelbaren Einflufs der Sonnenstrahlen an-nehmen, bis 25° C. steigen, und da die Längenausdehnunghierfür 0,000277 beträgt, so müssen sie sich auf 1000 Fufs