Praktische liemerkun
1421
gen.
j Länge um 3,324 Zoll mit einer alle Lande der Cohäsion zer-! reifsenden Kraft ausdehnen. Man versieht sie daher in n e .
1 eigneten Absätzen mit Compensatoren, unter denen die vonI FIachette angegebenen und zu Paris in Anwendung gebrach-ten am vorzüglichsten sind, wie schon aus der Ansicht derFigur genügend erhellt. Der Kopf der einen Röhre B erhält Fig.noch einen zweiten weitern mm* mit einem flachen Ringe, in^49.welchem die Schrauben ss’ festsitzen, die den kurzen, gleich-falls mit einem flachen Ringe versehenen Cylinder n n* an-ziehn, um die Lage des in Unschlitt getränkten Hanfs aa' festzwischen die Fugen zu drücken und diese dadurch wasser-dicht zu verschliefsen. Das Ende der eingesteckten Röhre Awird dann zuerst auf die Länge einiger Zolle glatt abgedreht,demnächst mit dem Hanfe umwickelt und eingesteckt, woraufes sich in dieser zweckmäfsigen Liederung frei hin und her, bewegen kann.
' 2) Ein zweiter Uebelstand bei gufseisernen Röhren ist
das leichte Gefrieren des Wassers in ihnen, dem sie wegenihres starken Wärmeleitungs-Vermögens vorzugsweise ausge-setzt sind und wogegen sie durch die bereits genannten Mit-tel nicht allezeit gesichert werden. Es folgt aber nicht, dafssie durch das Eis jederzeit zersprengt werden , indem dassel-be bei wachsender Ausdehnung sich vielmehr leicht ander-weitig einen Ausweg sucht; auch erfolgt das Wiederaufthauen. bei ihnen eben wegen ihrer grofsen Wärmeleitung schnell;
' soll es aber künstlich erzielt werden, so müssen die Mittelhierzu nach der Individualität der Anlage gewählt werden,und es ist im Allgemeinen die Anwendung des heifsen Was-sers oder Dampfs am geeignetsten.
3) Gufseiserne Röhren sind dem Rosten leicht ausgesetzt,jedoch erfolgt die Zerstörung hierdurch bei ihnen weit min-der leicht, als beim Schmiedeeisen, ein Umstand, welcher derAnwendung der genannten Schrauben zum Zusammenfügender einzelnen Täuchel sehr entgegensteht, weswegen es räth-lich seyn dürfte, die hervorstehenden Ränder vermittelst gufs-i eiserner Klammern zu vereinigen , die obendrein wegen ihresgeringen Preises sich sehr empfehlen; doch ist mir nicht be-kannt, dafs man sie irgendwo in Anwendung gebracht habe.
Zur Sicherung überzieht man die bereits zusammengefügtenRöhrenleitungen mit einem Firnifs, welcher aus 4 & ge-