Druckschrift 
7,2 (1834) Po - R
Entstehung
Seite
1133
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Räder der andern Seite dann am geringsten ist. Allein schwerbeladene Frachtwagen dürfen solchen heftigen Stöfsen nicht aus-gesetzt werden, weil sonst die Ladung sich nicht fest erhaltenwürde, und auf jeden Fall sind solche seitwärts gerichtete Stöfsesehr seilen gegen die zahllose Menge der verticalen Stöfse, dieunausgesetzt durch" die Unebenheiten der Strafsen erzeugt wer-den und die konischen Räder in einer nachtheiligen Richtungtreffen. V. Gerstneh. zeigt, dafs bei solchen konischen Rä-dern die ganze Fläche der Schienen nicht auf gleiche Weisemit der Ebene der Strafse in Rerülirung komme, weil die loth-recht auf die Speichen gesteckten Ielgen eine schiefe Richtungerhalten, wodurch eine nachtheilige Reibung entstehn müsse;allein die Strafsen, die ohnehin oft etwas abschüssig sind, bil-den keine so genaue Ebenen, dafs die geringe Abweichung be-deutend seyn könnte.

5) Die Tragkraft der Axen ist am gröfsten, wenn sie ge-rade sind, bei vielen Wagen aber, namentlich den Kutschen,sind sie an den Enden herabwärts gebogen, um dadurch ineiner schmälern Spur zu laufen, ohne den breitem Kastenoder die Ladung zu berühren. Bei den leichteren F'uhrwerkenentsteht hieraus kein bedeutender Nachtheil, die Last der schwe-reren aber erhält dadurch das Bestreben, die schief stehendenRäder mehr zu zerdrücken, "wodurch sie früher wankend wer-den, abgerechnet, dafs solche Wagen leichter Umfallen. DieseAnsicht ist wohl unzweifelhaft die richtige, ungeachtet Beig-TOif * einige Vortheile einer solchen Construction aufzufindensucht.

6) Bei den bisherigen Untersuchungen wurde eine gleicheVertheilung der Last auf alle vier Räder, mithin auch einegleiche Beschaffenheit der letzteren, angenommen. Oft aber sinddie vorderen Räder der Wagen niedriger, und bei den Kut-schen fast ohne Ausnahme, weil dann die niedrigem Räder tie-fer unter dem höher liegenden Wagen laufen und hierdurchdas Umwenden erleichtert wird, zu welchem Zwecke auch dieTragbäume der Wagen aufwärts gekrümmt (sogenannte Schwa-.nenhal.se ) zu seyn pflegen. Hierdurch aber erhalten die Zug-stränge eine Neigung gegen den Horizont, die Last nnifs da-her im Verhältnisse des, Sinus dieses Neigungswinkels gehoben

f Desaquciess Esper. Phil, T. II. Append,