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7,2 (1834) Po - R
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W agenracl.

ohne Ausnahme dienen die hier zu untersuchenden Räder zurFortschalfung von Lasten, da von Schwungrädern, Treträdernu, s. w. die Rede nicht seyn kann. Auf einer ebenen Flächewerden die Lasten ganz durch den Widerstand dieser letzterengetragen, zur Bewegung derselben auf einer Ebene wäre dem-nach blofs die Trägheit zu überwinden, welche hei geringeroder einmal erzeugter Bewegung verschwindend klein oder = ()ist, und wenn daher mehr Kraft hierzu erfordert wird, so mufsdieses in einem andern Umstande gegründet seyn, als welchenman sehr bald die Reibung erkennt, wozu bei der geneigtenEbene noch die dem Sinus des Neigungswinkels proportionaleHebung der Last kommt 1 , die wir hier unberücksichtigt lassen.Liejtt die Last auf einer Unterlage und wird sie mit dieserzugleich bewegt, so mufs also die Reibung überwunden wer-den , welche der Last direct und der Glätte umgekehrt pro-portional ist 2 ; die zur Bewegung erforderliche Kraft kann da-her K = mP genannt werden, wenn das Gewicht der fortzu-schaflenden Masse und des Vehikels durch P, die unbestimm-bare Reibung aber oder der Reibungscoefficient durch m be-zeichnet wird. Zugleich aber sind die sogenannten ebenenStrafsen, die Wege, auf denen die Lasten transportirt werden,nicht vollkommen glatt, noch auch in der Regel so hart, dafssie den Unterlagen nicht nachgeben, also keinen Eindruck er-halten sollten, indem zugleich die ihre Rauheit erzeugendenKörper entweder zur Seite gedrückt, oder die Lasten über sieweggehoben werden müssen. Plierdurch mufs also der Rei-

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bungscoeüicient bei sogenannten Schleifen zu einer bedeutendenGröfse anwachsen , die durch Anwendung der Räder ausneh-mend vermindert wird.

Diente ein Rad auf eine solche Weise zur Unterstützungder Last, dafs diese auf seinem oberen Rande ruhete, und wärees selbst dann auf einer absolut harten und ebenen Fläche be-findlich, so würde zur Bewegung gleichfalls nur eine verschwin-dend kleine Kraft erforderlich seyn, weil bei gleichmäfsiger Ver-theilung seiner Masse der Schwerpunct im Mittelpuncte liegt,folglich in jeder Lage desselben die hierdurch gefällte lotli-rechte Linie stets in den Unterstützungspunct fällt, und da beim

1 Vergt. Art. Ebene t geneigte » 13d. III. S. 65»

2 Yergl. Reibung.

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