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P u m p e.
den Stiefel gesteckt und eine Büchse, die sich willig über ihmbewegt, unten aber gleichfalls schräg ausgedreht ist, darübergeschoben. An ihrem obern Rande ist diese Büchse mn mit
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einem Ringe versehn, welchen man vermittelst einiger Schrau-ben auf dem hervorstehenden Rande op des Stiefels festschrau-ben kann. Werden diese Schrauben angezogen , so bildet derum den Cylinder gelegte Hanf in der gebildeten Vertiefungeinen Wulst bc um den Cylinder, in welchem er luft-undwasserdicht auf— und abwärts bewegt werden kann.
Aehnliche, aber lange Cylinder lassen sich auch so ein-richten, dafs sie sich ohne Reibung bewegen und das Wasserdurch ihr blofses Einsenken heben, wie bei der oben Bd. II.S. 62S- beschriebenen Pumpe geschieht; allein vermittelst sol-cher Maschinen kann das Wasser nur bis zu geringen Höhengehoben werden , und die Reibung ist bei guter Arbeit nichtso bedeutend, dafs man sie bei solchen Anlagen ganz zu ver-meiden sich bemühn sollte. Eine höcht einfache, aber nichtdauerhafte Pumpe mit sehr geringer oder fast gar keiner Rei-bung besteht aus einer Röhre von willkürlicher Weite undeinem am untern Ende unter dem Wasser angebrachten Ven-tile. In dieser Röhre ist ein cylindrischer Stab auf- und ab-wärts beweglich, auf dessen Grundfläche in der Mitte einerunde lederne Scheibe von angemessenem Flächeninhalte fest-geschraubt wird. An dem Rande der Scheibe sind einigeFäden befestigt, deren Enden an der Stange in der erforder-lichen Höhe auf eine solche Weise festgeknüpft sind, dafs dieaufwärts gezogene Scheibe einen abgekürzten Kegel bildet.Zieht man die Stange aufwärts, so entfaltet sich die Scheibe,legt sich an den innern Raum der Röhre und der über ihrbefindliche Wassercylinder wird gehoben, drückt man dage-gen die StaDge herab, so faltet sich die Scheibe zusammen,läfst das Wasser neben ihrem Rande vorbei und durch denWechsel dieser Bewegungen kann das Wasser in die Flöhegefördert werden.
Robison theilt die Beschreibung einer Pumpe ohne Rei-bung mit, welche der von Gosset und de da Deutele nachder Angabe von Belidob . 1 sehr ähnlich und zur Hebung einergrofsen Menge von Wasser auf eine geringe Flöhe ausnehmend
1 Architect. Ilydr. T. II. p. 130.