brauchbar befunden worden ist. Sie besteht aus einem gemeinenFig. runden oder auch vierkantigen Kasten von Holz AB CD, in des-152 'sen unterm Ende sich ein Bret mit einem Ventile befindet. lie-ber der Oeffnung des Ventils E wird ein Sack aus doppeltemSegeltuch mit zwischenliegendem Leder genagelt, welcher et-wa 6 Zoll im Durchmesser hat und in Absätzen von gleich-falls gegen ö Zoll durch hölzerne Reife ff, ff, ff, ... ausge-spannt ist. Das obere Ende desselben ist wieder an ein miteinem in seiner Mitte befindlichen Ventile F versehenes Bretgenagelt, welches durch die beiden in zwei Löchern desselbenbefestigten Enden des Bügels, worin die Kolbenstange G aus-läuft, auf- und abwärts bewegt wird. Drückt man den Sacknieder, so wird sein Volumen vermindert und das einge-schlossene Wasser entweicht durch das Ventil F, beim Aufzie-hen dagegen wächst sein Volumen, er saugt Wasser durchdas Ventil E ein und treibt das im Kasten befindliche aus. DieAnwendung des Schafleders zwischen den beiden Lagen Se-geltuch scheint mir schwierig, mit wasserdichter Leinwandwürde aber die Maschine viel leisten.
Perkins 1 hat eine Pumpe bekannt gemacht und paten-tisiren lassen, welche sowohl bei Brunnen als auch auf Schif-fen gebraucht, zugleich zur Bewässerung und als Feuerspritzeangewandt werden kann, dabei aber den Vortheil gewährt,dafs der etwa gehobene Sand in einen unteren erweiterten Theildes Stiefels zurückfällt, um die Ventile nicht zu beschädigen,was namentlich für Schiffspumpen wesentlich ist, damit sienicht im Augenblicke der Gefahr den Dienst versagen. DerFig.Stiefel A ist wie gewöhnlich geformt, hat aber unten eine (ina 'der Figur nicht dargestellte) Erweiterung zur Aufnahme desSandes und kleiner Steinchen. Das untere Ventil F ist vonkonischer Form und mit zwei Klappen versehn; eben so hatdas obere E gleichfalls zwei Klappen und die Kolbenstange istvon einem hohlen Cylinder umgeben, welcher sich in einerStopfbüchse nur bis an den aufgeschraubten Ring b b luftdichtbewegt, um beim Ziehen desselben vermittelst der blofsenHand nicht zu hoch gehoben zu werden. Das geförderte
i
r'
i
!
1 London Jouru. of Arts and Sc. Vol. II. N. 7 . Bulletin de laSoc. d’Encouragement de l’industrie nat. XXme ann. N. 203. Daraus inJahrbücher des Wiener polyt. Instituts. Bd. XIII. S. 30L