Druckschrift 
7,2 (1834) Po - R
Entstehung
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Pump e.

dafs nach Robison’s Urtheil die Beschreibung aller einzelneneinen ganzen Band füllen würde. Es wird daher, insbeson-dere hier, genügen, blofs einige wenige Modificationen namhaftzu machen. Bei den Druckpumpen kann auf eine ähnlicheWeise, als dieses bei den hydraulischen Pressen zur Erhal-tung einer gröfseren Gewalt geschieht, der Embolus durch ei-nen Cylinder ersetzt werden , welcher sich in einer Stopfbüchsewasserdicht bewegt. Zur leichtern Uebersicht dieser Einrich-

Fig.tung sey OPQ dieser genau abgedrehte Cylinder, M das eine,

150 'N das andere Ventil und DC die Stopfbüchse. Letztere istwesentlich und wird so construirt, dafs das obere Ende desPumpenstocks mit einem hervorstehenden Rande versehn ist,um vermittelst durchgehender Schrauben die Theile der Stopf-büchse festzuschrauben. Auf den hierdurch gegebenen flachenRing werden zwei Lederscheiben gelegt, welche in einer Mi-schung aus gleichen Theilen Oel und Unschlitt nebst etwaswenigem Geigenharz getränkt und in der Mitte genau runddurchbohrt sind. Durch die Oeffnung wird der Cylinder mitGewalt geprefst, so dafs die Ränder der Lederscheiben sichherabwärts biegen, dann wird ein metallener Ring, welcherbequem über den Cylinder herabgeht, daraufgelegt, über die-sen abermals zwei gleiche Lederscheiben, deren Ränder beimHerabschieben derselben über den Cylinder von oben her sichaufwärts biegen, und über diese wird der obere Ring gelegt,welcher mit Oeffnungen versehn ist, um vermittelst hindurch-gesteckter Schrauben die Lederscheiben festzupressen , wodurchdann ein vollständig wasserdichter Verschlufs erzeugt wird.Diese Vorrichtung, die durchSAMUEt, Morland erfunden wordenseyn soll 1 , ist ungleich dauerhafter und sicherer, als die Anwen-dung eines gewöhnlichen Embolus, und kann auch so modi-flcirt werden, dafs der Cylinder von unten nach aufwärts oderin horizontaler Richtung bewegt wird. Statt der Lederscheibenkann auch Hanf mit gleicher oder wohl noch gröfserer Sicher-heit zur Liederung benutzt werden. Es wird nämlich der

Fig- Stiefel an seinem obern Ende bei d d inwendig so ausgedreht,

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’aafs der hervorstellende Theil eine schräge Fläche bildet. DerCylinder A wird dann mit Hanf, in Unschlitt mit Oel zu glei-chen 1 heilen und etwas Colophonium getränkt, umwickelt , in

1 Robison Meck. Phil, T. II. p. 667.