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nachzuäffen, und nennen das: ein Streben nachdem Jvealischen, — antike, klassische, plastischePoesie! Daher jener gespreizte, vornehme Wort-schwall, jenes Daherschreiten auf hohen Sprach-stelzen, und jenes geringschätzende Herabschanenauf den wahren, schlichten Volksdichter. Die Zeitist schon gekommen, wo man diesen Thershten dieehrwürdige Toga vom Leibe reißt, und sie herun-terwirft von dem hohen Kothurn. Wir haben schonviele Dichter, die durch eignes Beispiel ein solchesZurückgehn zur poetischen Wahrheit vorbereiten.Doch haben sich die meisten nicht entschließenkönnen, in ihren Gedichten die letzte Konvenienz-hülle von sich zu werfen; — und dies hat Heinegethan. — Wir haben hier angedeutet den Kampfder sogenannten Romantik mit der mißverstandenenKlassizität. Herr Heine hat sich einst in diesenBlättern, in einem polemischen Aufsatze, als einfeuriger Anhänger der romantischen Schule, alsSchlegclianer, bekannt, und hat ebenfalls in sei-