Druckschrift 
2 (1861)
Entstehung
Seite
218
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Die mir den blanken Namen gern besudeln,Und mich so gerne ins Verderben züngeln.

Du sähest oft, wie mich Pedanten hudeln,Wie Schellenkappenträger mich nmklingeln,Wie gift'ge Schlangen nm mein Herz sich ringeln,Du sahst mein Blut aus tausend Wunden sprudeln."

(S. t2ä.)

Herr Heine, bei seiner kräftigen und impo-santen Subjektivität, durfte es wohl wagen, die-selbe dem Publikum in seiner ganzen Blöße dar-zustellen. Wenigen Dichtern möchten wir rathen,ein Aehnliches zu versuchen.

Ein nackter Thershtes wird immer mit Ge-lächter empfangen werden. Dies wissen unsrepoetischen Thershten sehr wohl, und sie sind be-flissen, sich so tief als möglich einzuhüllen in denMantel der Convenienzpoesie, sind ängstlich be-sorgt, daß aus den Löchern desselben ihre arm-selige Subjektivität nicht hervorschimmere, bemühensich außerdem, mit ihren beweglichen Alltagsge-sichtern die edeln Mienen antiker Heroenstatuen