Druckschrift 
2 (1861)
Entstehung
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Wir müssen diese Objektivität der Darstellungbewundern. Herr Heine zeigt sich hier als großerDichter, mit angeborenem, klarem Anschannngs-vermögen; er raisonnirt und reflektirt nicht mitphilosophisch poetischen Worten, sondern er gibtBilder, die, in ihrer Zusammenstellung einGanzes formirend, die tiefsten philosophisch poe-tischen Gedanken erwecken. Seine Gedichte sindHieroglyphen, die eine Welt von Anschauungenund Gefühlen mit wenigen Zeichen darstellen.Diese poetischen Hieroglyphen, diese Bilderzeichen,diese Abbreviaturen von großen Gedanken undtiefen Gefühlen, sind allgemein verständlich, dasie besonders gut gewählt, klar und einfach sind.Der Verfasser hat nämlich bei seinen Gedichtendie Bilder und Formen, kurz die Sprache dcödeutschen Volksliedes gebraucht zu den meistenseiner Gedichte. In allen herrscht jener populäreTon, den unsere präzivsen Anhänger eines her-kömmlichen Schwulstes als einfältig belächeln,