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der Poesie, seine Gedichte dennoch beim großenPublikum so vielen Beifall finden, da die Sündean sich schon interessanter ist als die Tugend;welche letztere nicht selten sogar langweilig ist.Die Leute lesen lieber Kriininalgeschichten alsmoralische Erzählungen, lieber den Pitaval alsdie sanatornm. Bei Heine findet aber
noch ein anderer Umstand statt: je weniger erdem Zwecke der Poesie huldigt, desto mehr hater das Wesen derselben begriffen und beachtet.Das ganze Wesen der Poesie lebt in diesen Ge-dichten. Dies läßt sich nicht läugnen; ebensowenig wie sich läugnen ließe, daß die rothe Fackeldes Mordbrenners ein eben so achtes Feuer ist,als die heilige Flamme auf dem Altar der Vesta.In allen Gedichten Heine's herrscht eine reineObjektivität der Darstellung, und in den Ge-dichten, die aus seiner Subjektivität Hervorgehn,gibt er ebenfalls ein bestimmtes, objektives Bildseiner Subjektivität, seiner subjektiven Empfindung.
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