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kann, die ebenfalls volksthümlich sind, chne daßman nöthig hat, die alten Sprachholperigkeitenund Unbeholfenheiten nachzuahmen. Im zweitenTheile Ihrer Gedichte fand ich die Form nochreiner, noch durchsichtig klarer — doch, wasspreche ich viel von Formwesen, es drängt michmehr, Ihnen zu sagen, daß ich keinen Lieder-dichter außer Goethe so sehr liebe wie Sie.Uhland's Ton ist nicht eigenthümlich genug undgehört eigentlich den alten Gedichten, woraus erseine Stoffe, Bilder und Wendungen nimmt. Un-endlich reicher und origineller ist Rnckert, aberich habe an ihm zu tadeln Alles, was ich an mirselbst tadle: wir sind uns im Jrrthum verwandt,und er wird mir oft so unleidlich, wie ich esmir selbst werde. Nur Sie, Wilhelm Müller,bleiben mir also rein genießbar übrig, mit Ihrerewigen Frische und jugendlichen Ursprünglichkeit.Mit mir selbst, wie gesagt, steht es schlecht, undhat es als Liederdichter wohl ein Ende, und das