51
mögen Sie selbst fühlen. Die Prosa nimmtmich auf in ihre weiten Arme und Sie werdenin den nächsten Bänden der Reisebilder viel pro-saisch Tolles, Herbes, Verletzendes und Zür-nendes lesen. Absonderlich Polemisches. Es isteine gar zu schlechte Zeit, und wer die Kraftund den freien Mnth besitzt, hat auch zugleichdie Verpflichtung, ernsthaft in den Kampf zugehen gegen das Schlechte, das sich so aufbläht,und gegen das Mittelmäßige, das sich so breitmacht, so unerträglich breit.
Ich bitte, bleiben Sie mir gewogen, werdenSie nie irre an mir, und laßt uns in gemein-schaftlichem Streben alt zusammen werden. Ichbin eitel genug, zu glauben, daß mein Nameeinst, wenn wir Beide nicht mehr sind, mit demIhrigen zusammcngenannt wird — darum laßtuns auch im Leben liebevoll verbunden sein. Ichwill nicht überlesen, was ich an Sie geschrieben;
4»