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Pneumatik.
Fh? - ner Röhre AB, welche sich bei CD erweitert und durch eine’ Scheibe mit einem Ringe verschlossen ist. In der Mitte befin-det sich ein kleines Loch E, welches durch eine Scheibe vonbedeutend gröfserem Durchmesser Cf D’ bedeckt ist, die in dieOeffnung des Ringes gelegt wird. Die letztere Scheibe kann vonPapier, Pappe, Holz, Kork oder Metall seyn ; meistens wähltman Ivartenpapier oder Metall, letzteres insbesondere, wennman beabsichtigt, durch das wiederholte Losreifsen und Auf-schlagen der Platte einen Ton zu erzeugen, der wegen der un-regelmäfsigen Zeitintervalle des Aufschlagens meistens rauh undundeutlich ist, sich aber dennoch durch vorsichtige Anordnungder einzelnen Theile dss Apparats in einen kenntlichen verwan-deln läfst. Sehr gewöhnlich wird der Apparat auch auf folgendeWeise construirt. Auf das meistens etwas konische, etwaSZoll lange und etwa 2 Lin. weite Rohr AB wird das kleine Ge-fäfs C gesteckt, um die beim Blasen mit dem Munde sich ab-setzende Feuchtigkeit aufzunehmen. Aus letzterem erhebt sichdas kurze 1 bis 1,5 Lin. weite Röhrchen c in verticaler Rich-tung und endigt in der horizontalen Scheibe ab, über welchedie etwas kleinere, aber gleichfalls ganz ebene Scheibe a ge-deckt ist. Damit diese nicht herabfalle und sich nur bis zu ei-ner bestimmten Flöhe erhebe, sind am Rande der erstem Scheibe3 oder 4 kleine Streben ß, y angebracht, die man oben um-biegen oder zwischen welche man einen Ring von Kork pres-sen kann ; am einfachsten aber steckt man ein Stückchen Korkdarauf, das sich durch seine Reibung in verschiedenen Entfer-nungen feststellen läfst, so dafs die Scheibe a in dem Zwischen-räume zwischen diesen Korkstücken und der Scheibe a b auf-und abwärts bewegt wird. In das Rohr A B kann man mit -demMunde blasen, oder das Ende A mit einem Fländblasebalge ver-sehn , oder Dampf oder selbst Wasser durch dasselbe strömenlassen, worauf dann die Scheibe a anstatt gehoben zu werdenvielmehr mit Gewalt gegen die Scheibe ab drückt. Wird derApparat umgedreht, so dafs die Scheibe ab nach unten gekehrtist, so fällt die Scheibe a nicht herab, sondern wird vielmehraufwärts gezogen, und es entsteht durch das regelmäfsigeAnschlägen derselben gegen die Scheibe ab ein unterscheid-barer Ton.
Die Erklärung des Phänomens folgt aus den angegebenenGesetzen ganz einfach. Indem nämlich die verdichtete Luft