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7,1 (1833) N - Pn
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Luftströmung.

um auch für cHeses die nämlichen Bestimmungen zu erhalten.Zur Vergleichung und weitern Prüfung der angegebenen Resultatewurde in den Deckel des Gasbehälters, welcher aus 2 Millim.dickem Kupferblech bestand, ein rundes Loch gebohrt, dessenDurchmesser genau dem der Flintenläufe gleich war und also7 Lin. oder 0,01579 Met. betrug, dann wurde der Behälter zu-erst mit atmosphärischer Luft und nachher mit Steinkohlengasgefüllt, und wenn nach begonnener Ausströmung das Sinkendesselben gleichmäfsig fortdauerte, was nach sehr kurzer Zeiteintrat, so ward die Menge der in einer Minute unter dem con-stanten Ueberschusse des Druckes von 0,03383 Meter des Was-serbarometers auslliefsenden Gasart gemessen.

Da die sämmtlichen durch diese Versuche gefundenen Grö-fsenin einer demnächst mitzutheilenden tabellarischen Uebersichtenthalten sind, so übergehe ich es, sie hier einzeln anzugeben,und füge nur diejenigen Folgerungen kurz hinzu, welche Girardaus ihnen entlehnt. Die verminderte Ausfiul'smenge bei derVerlängerung der Ausflußrohren betrachtet er als eine Folge derAdhäsion an den innern Wandungen oder einer Reibung an den-selben oder auch beider zusammengenommen, und weil diesesPlindernifs sich der ganzen Masse mittheilt, so mufs eine Ad-häsion zwischen den concentrischen Lagen der Flüssigkeiten stattfinden, indem dieselben durch die äufsern in ihrer Bewegung ge-hindert, durch die innern aber darin befördert werden. Die be-wegenden Kräfte und die Flindernisse der Bewegung kommensehr bald mit einander ins Gleichgewicht, so dafs die Strömungs-geschwindigkeit eine gleichbleibende wird. Um nicht für dieMittheilung der durch GmAltD angewandten Berechnungsart die-ser Versuche die durch ihn gewählten Bezeichnungen umändernoder erklären zu müssen, beschränke ich mich auf die ganz'gleichartige vonNAViER, und bemerke Jäher blofs, dafs Ersterernoch folgende drei Gesetze aufstellt:

1) Steinkohlengas und atmosphärische Luft bewegen sichunter gleichem Drucke nach den nämlichen Gesetzen und er-leiden einen gleichen Widerstand, ungeachtet ihrer verschie-denen Dichtigkeiten.

2) Der Widerstand, welcher bei beiden ihrer Bewegungentgegensteht, verhält sich genau wie das Quadrat ihrer mittlernGeschwindigkeit.

3) Die Ausflußmengen beider Gase aus Röhren von hin-

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