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7,1 (1833) N - Pn
Entstehung
Seite
233
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Verliältnifs zum Magnetismus. 233

Zone von etwa 40 bis 65° N. B. und 100° 'SV. L. bis 100° O.L. in Abrede stellen wollte. Zeigt sieb der Einflufs der Nord-lichter auf hinreichend empfindliche Nadeln im Bereiche dieserZone nicht, so könnte man diese Ausnahmen fiiglich daraus er-klären , dafs die auf die Nordspitze der Magnetnadel wirkendenKräfte einander entgegengesetzt seyn , mithin sich wechselseitigaufheben können, wenn gleichstarke Nordlichter gleichzeitigbeide magnetische Nordpole umlagern. Uebrigens reichen Ara-go’s Bemühungen allein schon hin, die Thatsache selbst ge-nügend zu begründen. Hierzu kommen aber, aufser den be-reits angegebenen, noch die sehr beweisenden Beobachtungenvon Kupfer 1 2 am 5- Mai 1830 zu Petersburg, verglichen mitgleichzeitigen zu Nicolajew und Kasan, so wie nicht minderDove’s 2 Nachweisungen des Einflusses , welchen das Nordlichtam 19. Dec. 1829 auf die Magnetnadel zu Petersburg, Berlin,Freiberg, Kasan, Nicolajew und Alford äufserte, wobei nochder merkwürdige Umstand vorkam, dafs an allen ersteren Ortendie Abweichung östlich, am letztem aber westlich war, diegrofse Zahl von Beobachtungen, welche PIansteen 3 vom 7.Juli 1830 an bis zum 7. Jan. 1831 gemacht hat, und endlich diean mehreren Orten von verschiedenen Beobachtern wahrgenom-mene Abweichung der Magnetnadel bei dem grofsen Nord-lichte am 7- Jan. 1831, namentlich zu Siegen, Düren und Saar-briiek, zu Berlin an mehrern Nadeln und zu Paris, woselbstdie Veränderung der Deklination im Ganzen 1° 6 47", der In-klination 21 Minuten betrug. Man darf also diese Thatsacheals ausgemacht ansehn und künftige Beobachtungen haben nichtsowohl diese im Allgemeinen, als vielmehr die Art der Ablen-kung und das Verliältnifs derselben zum Orte des Nordlichts zuberücksichtigen.

3) Einige Gelehrte waren endlich geneigt, einen Zusam-menhang zwischen der Zahl der Nordlichter und der magneti-schen Abweichung anzunehmen, allein es hält nicht schwer, die

1 G. XCIV. 611. Ebendaselbst findet man die gleichzeitigenBeobachtungen zu Freiberg.

2 G. XCVI. 333.

3 Man findet diese Uebersicht ausführlich in Poggendorff Ami.XXII. 540. Noch mehr hierüber mitzutlieilen unterlasse ich ab-sichtlich, da ich ohnehin fast fürchten mufs, zu ausführlich gewesenzu seyn.