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V c r h a 11 n i f s zu ra M a g n e t i s ru u s.
Nordlichte angezogen wird. Es scheint hieraus zu folgen , dafsdas Nordlicht anziehend auf die Spitze der Magnetnadel wirke,wonach also in Beziehung auf die Nordspitze der Abweichungs-nadel diese westlich abweichen lniifsle, wenn das Nordlicht west-lich vom magnetischen Meridiane erscheint, und umgekehrt. Seit-dem haben wir einige nähere Bestimmungen über diesen Ge-genstand erhalten. Nach Faikjuiiahsoit soll sich die Abwei-chung erst dann zeigen , wenn das aufsteigende Licht des Me-teors die durch den magnetischen Meridian gehende lothrechteEbene schneidet; allein dieses bestreitet Aiiago 1 * und meint,ivenn das Nordlicht am Abend die Nordspilze der Nadel östlichbewege, so habe es dieselbe am Morgen schon westlich abge-lenkt, und dieses geschehe selbst durch die nicht in Paris, wohl«her in Petersburg, Sibirien und America sichtbaren Nordlich-ter. Als merkwürdig wird dann von ihm hinzugesetzt, dafs beilern Nordlichte am 1. Dec. in Sibirien , welches unter dem Ein-iusse des zweiten magnetischen Nordpols gewesen sey, dieNordspitze der Nadel in Paris am Morgen westlich, am Abendaber östlich angezogen wurde. Nach IIansteen’s 2 späterenAnsichten ist der Wechsel der magnetischen Deklination zu-<Jeich von einer Veränderlichkeit der magnetischen Intensitätlegleitet, die Polarlichter aber sollen auf eine grol'se, von ei-tern Pole zum andern sich erstreckende Entfernung wirken undnclit von einer aus der Oberfläche der Erde ausströmendennateriellen, das Nordlicht erzeugenden Substanz herrühren,smdern von einer gänzlichen Aufhebung im Gleichgewichted:r magnetischen Kräfte, welche zugleich die Ursache der Po-lalichter sey 3 . Fhankxik 4 fand nach seinen Beobachtungenzi Fort Enterprise, dafs die Lage des Nordlichtbogens auf diePachtung der Magnetnadel allerdings eilten Einflufs hatte. Bil—lete derselbe nämlich mit dem magnetischen Meridiane zweirechte Winkel, so war die Abweichung westlich, und dieses umto stärker, je mehr der Bogen sich von W- zum magnetischen
1 Ann. Cli. Phys. XLV. 415.
- Pili], Mag. and Ann. T. 11. p. 537,
3 Mau übersieht leicht, dai's diese Hypothese die Losung derAd’gabe rächt fördert, indem sie es unentschieden latst, worin dieseAd’hebung und der dadurch erzeugte Lichtschein eigentlich bestehe.
4 Narrative of a Journey cet. p. 551.