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7,1 (1833) N - Pn
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Nebel.

drein in so überwiegender Menge plötzlich zum Vorschein kom-men, Verwandelt werden könnten. Dass der Geruch des Plöh-l'auches dem der freien Elektricität ähnlich seyn soll, sagt imGrunde nichts, beide aber einander ganz gleich zu nennen, wa-gen selbst die Anhänger dieser Hypothese nicht und dürfte beinäherer Prüfung auch als unzulässig erscheinen. Nach rASMous besteht der Höhrauch aus Wasserdunst mit freier Elek-tricität, aber dann müfste derselbe künstlich gebildet werden,■wenn eine kräftige Elektrisirmaschine von Nebel umgeben inThätigkeit gesetzt würde, wobei sich zwar ein starker Geruchnach Elektricität zeigt, aber keine Spur eines trüben Nebels,abgesehen davon , dass der Wasserdunst durch den Beitritt derElektricität doch unmöglich seine Wesenheit, nämlich denFeuchtigkeitszustand, verlieren kann. Es scheint mir also über-flüssig, diese Plypothese weiter zu verfolgen, deren Unzulässig-keit um so deutlicher hervortritt, je mehr man sie im Einzelnenauf das untersuchte Phänomen anwendet.

3) Nach der dritten Plypothese sollen die trocknen Nebelaus dem Rauche und dem Dunste verbrannter oder durch Pützeverflüchtigter Substanzen bestehen, deren Ursprung dann imEinzelnen mit mehr oder weniger Bestimmtheit angegeben wird.Diese Erklärung ist die älteste, auch wenn man die Hypothesenvon 1783 unbeachtet läfst, wonach diese und verwandte meteo-rische Phänomene auf die unbestimmten schwefeligen und alkali-schen Dünste zurückgeführt wurden. So leitete Lapi den Nebelim Jahre 1783 vom Erdbeben in Calabrien, PIickmann von de-nen auf Island ab 1 , Toaldo, Spallanzani und Da quin sindder Meinung des ersteren zugethan, obgleich ihnen diese Er-klärung wegen des Herabsinkens des Nebels aus der Plöhe undwegen seiner weiten Verbreitung einigen Schwierigkeiten zu un-terliegen scheint. H. W. Brandes 1 2 trägt zwar Bedenken, denPlöhrauch von 1783 geradezu von dem Erdbeben in Calabrienoder den vulcanischen Ausbrüchen auf Island abzuleiten, meintjedoch, dafs die in dem genannten Sommer so zahlreich statt-findenden Phänomene dieser Art allerdings dazu berechtigen,jenen Dunst für aus der Erde aufgestiegenen vulcanischen zuhalten.

1 Encyclop. metk. T. I. p. 233.

2 Beitrage zur Witterungskunde u. s. w. S. 179.