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Multiplicator.
dem jedesmaligen Zwecke leicht und schnell angepafst zu wer-den, so dafs er für Ströme von geringer Spannung die Nadelnur in wenigen, aber starken Windungen umgiebt, für Strömevon geringer Quantität hingegen in sehr zahlreichen. Bekannt-lich fordern Ströme von äufserst schwacher Intensität (= Span-nung), z. B. diejenigen , welche die Seebect?sehe Thermoelek-tricität giebt, zu ihrer Versichtbarung einen sehr guten Lei-ter, weil die Spannung derjenige Factor ist, welcher den Lei-tungswiderstand überwindet. Da es an diesem hier mangelt,so darf der Leiter nicht lang und nicht dünn seyn; am be-sten würde sich hierfür also der Fechner'sche Apparat eig-nen, eine breite und dicke Kupferplatte, welche nur eineWindung um die Nadel macht, wobei der Leitungswiderstandbis auf ein Unmerkliches verschwindet. Ströme dagegen vonäufserst geringer Quantität, wie z. B. diejenige, welche durchatmosphärische oder Reibungs - Elektricität hervorgebracht wer-den, oder wie die, welche durch schlechte Leiter kreisen,fordern einen eigentlichen Multiplicator, d. h. eine Vervielfa-chung durch zahlreiche, um die Nadel gehende Windungen,welche dann aber nicht dick zu seyn brauchen. Wollte mansich für diese verschiedenen Arten verschiedener Mefsapparatebedienen, so würde dieses, abgesehn von andern Uebelstän-den, der Vergleichbarkeit ausgedehnter Versuche Abbruch tliun,mit einer mäfsigen Anzahl Windungen von mittlerer Stärkesich begnügen wäre aber eine halbe Mafsregel, die zu feinenund ausgedehnten Versuchsreihen nicht genügt.
Der für diese verschiedenen Zwecke bestimmte allgemeineMultiplicator besteht aus einem quadratischen hölzernen Ka-sten AB auf einem Fufsbrete mit drei Stellschrauben v, v, v.
Im Innern des Kastens befinden sich zwei parallele hölzerne262.Leisten , auf welche 12 Multiplicatoren so geschoben werden,dafs die beiden mittleren 1,5 bis 2 Lin. von einander abstehn,damit sich der Träger der Magnetnadeln frei dazwischen be-wegen könne. Die Multiplicatoren werden durch ein dünnesBretchen bedeckt, mit einer so grofsen runden Oeffnung inder Mitte, dafs die untere Nadel durch diese zwischen dieWindungen der Multiplicatoren gebracht werden kann; derRand der OelFnung ist aber mit einem metallenen Ringe ver-sehn , welcher die Kreistheilung enthalt, mittelst deren dieGrade der Abweichung durch die Spitze der obern Nadel ge-VI. Bd. Uuuuuuu