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6,3 (1837) Me - My
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Multiplicator.

feine Elektroskope, Nobili 1 bemühte sich jedoch, sie zu Elek-trometern zu erheben und rücksichtlich ihrer Anzeigen ver-gleichbar zu machen. Weil ich jedoch zweifle, dafs dieserZweck sich vollständig erreichen lassen wird, so theile ichseine Beschreibung nur abgekürzt mit und ohne die Versu-che, die zwar ein sehr günstiges Resultat geben, jedoch blofsdarthun, dafs man durch sehr sorgfältiges Experimentiren inder That viel auszurichten vermag. Das für diesen Zweckconstruirte sogenannte Galvanometer besteht aus dem Fufs-brete AA mit drei Stellschrauben vvv, auf welchem ein ge-eigneter hölzerner Rahmen T T mittelst vier Schrauben befe-stigt ist. Zur Abhaltung der Luft ist in dem Brete eineFig.kreisförmige Vertiefung eingeschnitten , in welcher der Glas-®®*’stürz Fl FI II ruht, um gegen Luftströmungen zu sichern. Diehölzerne Säule D E mit dem Arme EF und der Vorrichtung d g zurErhöhungund Vertiefung derNadel, nebst dem Fläkchen f, wor-an der einfache Seidenfaden befestigt ist, sind aus der Zeich-nung deutlich. Auf dem Breie befinden sich ferner die 8 mes-singnen Pflöcke I, II, III.. um welche die Enden der

4 Multiplicatoren gewickelt sind, konisch und oben mit einerVertiefung versehn, um ein Tröpfchen Quecksilber aufzuneh-men, wodurch die Verbindung zwischen den einzelnen Dräh-ten hergestellt werden kann.

Bis so weit ist die Construction leicht, aber bei den übri-gen Theilen wird sie schwierig, weil diese bestimmte Di-mensionen haben müssen. Die Magnetnadel n s wird aus ei-ner Aachener Stricknadel No. 10- genau 83,5 111 m lang undI" 1 " 1 im Durchmesser verfertigt, und steckt in dem messing-nen Cylinder pq, welcher aus zwei zusammengeschraubtenStücken besteht, oben den kleinen messingnen Zeiger ii trägtund am obern Ende mit einem Löchelchen versehn ist, woreinder Zapfen 0 pafst, um mittelst desselben die Nadel am ein-fachen Seidenfaden zu befestigen. Die Flöhe des Cylindersbeträgt 8 mm , der Durchmesser 2 mm und sein Gewicht mitNadel und Zeiger 0,79 Gram, das Gewicht der Nadel allein0,21 Gram und der Abstand zwischen Nadel und Zeiger 12““"

1 Ann. Chim. et Phys. T. XLIII. p. 146. Wiener Zeitschrift.Th. VIII. S. 70. Poggendorff Ann. XX. 213. Aehnliche Bemühungenvon Becqoerell s. Ann. Chim, et Phys. T. XXXI. p. 371.