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Mnltiplicator.
durch die gewöhnlichen Windungen erreicht, in denen maneine weit gröfsere Zahl von Drähten vereinigen kann und wo-bei die Nadeln an einem einfachen Seidenfaden hängen. Eshat allerdings seine Richtigkeit, dafs die Drähte an Wirk-samkeit verlieren, wenn ihre Axen nicht mehr mit den Na-deln in derselben verticalen Ebene liegen oder wenn die letz-teren seitwärts bewegt sind. Um diesem zu begegnen unddie bewegte Nadel stets unter einen andern Draht des Multi-plicators zu bringen, schliefst Maiuaxini den letzteren inFig.eine hölzerne, mit einer Glasscheibe bedeckte Büchse ein,360- statt deren man aber zur Verhütung des Verziehens eine mes-singne von etwa 5 Zoll Durchmesser und 1 Zoll Höhe mit
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Stahlschrauben wählen kann 1 . In dieser Büchse befindet sichder, aus der Zeichnung kenntliche, messingne Rahmen, umwelchen die in der . Mitte sich kreuzenden Windungen desMulliplicators geschlungen sind. In der Mitte der Büchse aufdem Träger gh steht ein verticaler Stahlstift, auf welchem dieMagnetnadel fein balancirt ruht, durch deren Hütchen obenein Löchelchen gebohrt ist, um den durch ein kleines Ge-gengewicht balancirten Zeiger, welcher am besten aus einerlangen und starken Schweinsborste verfertigt wird, durchzu-stecken. Dieser Zeiger reicht mit seiner Spitze bis zu demgetheilten Gradbogen, wo die Abweichungen der Nadel be-obachtet und abgelesen werden. Die beiden Enden des Mul-tiplicators, welche durch die Wandung der Boussole gestecktund mit zwei Schrauben festgeklemmt sind , so wie die dreiStellschrauben, bedürfen keine weitere Beschreibung. Esleuchtet übrigens ein , dafs diese Boussole ungemein viel em-pfindlicher gemacht werden könnte, wenn man statt der ein-fachen Nadel die Nobili’sche Doppelnadel in Anwendung brächteund diese an einem einfachen Seidenfaden aufhinge; eine be-deutende Vermehrung der Windungen ist nicht räthlich, weilsonst in der Mitte eine zu grofse Anhäufung der Drähte ent-steht.
Bei den meisten Multiplicatoren bezweckt man blofs, sehrempfindliche Werkzeuge zum Auffinden der schwächsten elek-trischen Strömungen zu haben; sie sind eigentlich nur höchst
1 Für sehr feine Versuche mufs selbst Messing und Kupfer we-gen eines möglichen schwachen Magnetismus vermieden werden.