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6,3 (1837) Me - My
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Geschichte der Dynamik.

per unter einander oder die Bewegung ebnes Systems von Körpern zu bestimmen suchte, die durch unveränderliche oderelastische Fäden und Stangen verbunden sind, oder die an sol-chen Fäden und Ringen frei auf und ab gleiten und sichiiberdiefs noch auf gegebenen Curven oder Flächen bewegen.Man findet diese Arbeiten der Beknouuuis, Clairauts,-t.eiis u. s. w. in den ersten Bänden der Petersburger Memoi-ren, in den Mthu. de Berlin von 1745 und de Paris von 174/,1742 und 1747, in den gesammelten Werken von Johann Ber-jtoullt und in den Opusculis von Euler. Beinahe alle dieseAuflösungen wurden auf das oben erwähnte Princip von PIuy-gens aebaut, aber da dasselbe im Grunde nur eine einzigeGleichung giebt, so mufste man die noch übrigen durch be-sondere Betrachtungen finden, die aus der Natur der Aufgabeselbst hervorgehn sollten , wozu meistens ein nicht gewöhnli-cher Scharfsinn erforderlich war, daher diese Angelegenheitauch gleichsam das Eigenthum der gröfsten Geometer jenerZeit blieb, und wahrscheinlich auch geblieben wäre, wennnicht endlich eine glückliche irnd sinnreiche Idee dAlem-behts allen diesen vagen Versuchen ein Ziel gesetzt undLicht und Ordnung in eine bisher so dunkle Sache gebrachthätte.

Es wurde bereits oben bemerkt, dafs das Princip, dessen sichJa coh Bernoulli zur Auflösung des Problems von dem Mittel-puncte des Schwunges bediente, diese eigentlich dynamischeFrage auf eine blofs statische Aufgabe zurückgeführt hat. AberdAlembert war es, der den ganzen Werth und die Allge-meinheit dieses Princips übersah, der es zuerst in die Mecha-nik einführte und ihm zugleich alle die Einfachheit und Frucht-barkeit, deren es fähig ist, zu geben verstand.

Denken wir uns ein System von körperlichen Puncten,die auf irgend eine Weise unter einander verbunden sind undauf deren jeden gegebene Kräfte nach bestimmten Richtungenwirken. Diese Kräfte wird man erstlich mittelst des bekann-ten Princips der Zerlegung der Kräfte auf drei unter sichsenkrechte und mit den drei Coordinatenaxen des Systemsparallele Kräfte zurückführen , nach der von Maclauhikt ein-geführten Methode, wodurch die Aufgabe bereits beträchtlichvereinfacht wird, da man jetzt nur drei Kräfte zu untersu-chen hat, deren jede in einer unveränderlichen Richtung wirkt,