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Geschichte der Dynamik.
Kräfte, die sich aber unter einander das Gleichgewicht halten,und die daher, wenn sie allein auf den Hebel wirkten, den-selben nicht in Bewegung setzen würden ; dadurch wurde dasschwere und bisher rein dynamische Problem auf die Statikzuriick^efiihrt, und es war fortan blofs Sache der mathemati-sehen Analyse, die auf diese \yeise erhaltenen Differential-ausdrücke durch die Integralrechnung auf ihre endlichen Aus-drücke zu bringen. Bald darauf erhielt man noch andere Auf-lösungen desselben Problems von Johann Bejinoulli, Tay-i.oii, Heiimann u. s. w., die aber im Grunde nichts Neuesmehr enthielten, und zur Erweiterung der Wissenschaft kei-nen wesentlichen Beitrag lieferten. Eucek trug denselbenGegenstand mit vielen Erläuterungen und Erweiterungen imsiebenten Bande der älteren Commentationen der Acad. vonPetersburg vor.
Nachdem einmal die Schwierigkeiten überwunden waren,welche dieses Problem dargeboten hatte, so wurde einegrol'se Menge anderer, in dasselbe Feld gehörender Aufgabenbehandelt, und bald nach FIutgens, bald nach Jac. Ber-Nouna’s Methode glücklich aufgelöset. Früher konnte mannur die Bewegungen einzelner, unter sich unverbundener kör-perlicher Puncte , auf welche gegebene äufsere Kräfte wir-ken, bestimmen?-, von da an aber war man im Stande, auchdie Bewegungen eines Systems von Puncten zu berechnen, dieauf irgend eine Art, durch Stangen, Ringe, Schnur u. s. W.unter sich verbunden waren, und durch diese Verbindungenselbst gleichsam neue Kräfte erzeugten, die als Zug oder Stofsbetrachtet wurden, und da die Abstände dieser Puncte untersich selbst von irgend einer beliebigen Gröfse, also auch un-endlich klein genommen werden konnten, so war dadurchauch der Weg gegeben, die’Bewegung irgend eines endliehenKörpers von bestimmter Gestalt zu bestimmen , indem mannämlich diesen Körper als System von unendlich vielen undunendlich kleinen körperlichen Puncten annahm, und die bis-her erhaltenen analytischen Ausdrücke dem Geiste der Inte-gralrechnung gemäfs betrachtete.
Seit der Epoche, welche Jac. Bernoulux’s Auflösung deserwähnten Problems in der Wissenschaft hervorsebracht hat.bis zu der eigentlichen Ausbildung der jener Auflösung zumGrunde liegenden Idee durch d’Alesibeiit, d, h. von dem