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Materie.
thums neu belebt werden. Es ist bei diesem Satze wohl zuberücksichtigen, dafs nicht sowohl von den sogenannten or-ganischen Körpern, als Stärkemehl, Zucker, Humus, Düngeru. dgL, welche in die Körper der TJiiere und Pflanzen über-gehend zu deren Wachsthum dienen, die Rede ist, als viel-mehr von den einfachen Stoffen und deren binären Verbin-dungen , dem Sauerstoff und Stickstoff, wie sie die atmosphä-rische Luft in Gasform darbietet, dem Sauerstoff und Was-serstoff im Wasser, der Kohlensäure u. s. w., deren Ursprunginsofern unbekannt ist, als man nicht weifs, ob sie densel-ben zunächst vorher aus dem Reiche der organischen oder un-organischen Natur erhielten.
Ob diese Meinung in ihrer ganzen Strenge und Bestimmt-heit schon früher Anhänger gefunden hat, ist schwer zu er-mitteln, indem es gar sehr auf den genauen Sinn der'Worteankommt; inzwischen scheint sie allerdings in den Ausdrückenzu liegen, welche unter andern Büffon 1 , Needham 2 3 undG. R. Treviranus 3 gebraucht haben, am bestimmtesten istsie indefs durch Tieueiiann ausgesprochen 4 , wenn es heilst:„die in den organischen Körpern vorkommenden Materien ei-..senthiimlicher Art fallen also bei dem Erlöschen ihrer Thä-„tigkeits — Aeufserungen, die man Leben nennt, und bei den„nach dem Tode eintretenden chemischen Processen eigener„Art, der Gährung und Fäulnifs, nicht gänzlich dem unorga-nischen Reiche anheim, sondern sie behalten die Fähigkeit,„sich von neuem zu gestalten und sich lebensfähig zu zei-,,gen. Der Tod oder das Erlöschen der Lebens-Aeufserungen„trifft also nur die organischen Einzelwesen , während die in„ihre Zusammensetzung eingehenden organischen Materien Bil-„dungs - und Lebensfähigkeit beibehalten .“ Wäre diese, durchEinfachheit sich empfehlende Hypothese richtig, so liefse sicheine andere daran knüpfen, nämlich dafs die Belebung derhiernach lebensfähigen Materie bei ihrer Vereinigung mit be-
1 Hist. nat. T. H. p. 420. II existe une matiere organique ani-mee, universellement re'pandue dans toutes les substances animales ouvegetales cet.
2 An account of some new microsccpical discoveries. Load,1745. 8.
3 Biologie T. II. p. 267 u. 403.
4 Physiologie des Menschen. Darmst. 1830. Th. I. S. 99.